von Guido Horstmann
Ich bin mit dem Schießsport und der Jagd groß geworden. Während der Jagdausbildung bei Ulrich Hadrian wurde der Grundstock gelegt für das weitere jagdsportliche Schießen, denn da hatte ich einen Lehrer, welcher den Schießsport selber seit Jahren mit großem Erfolg betrieb.
1992 hatte mich dann die Kreisjägerschaft Münster, Dr. Bernhard Pottebaum angesprochen, ob ich nicht als Schießobmann tätig werden wolle. Dieses hatte ich auf Grund meiner Tätigkeiten im Rheinland und meiner Meinung nach nicht genügenden Kenntnissen zunächst abgelehnt. Ich versuchte dennoch meine Schießfertigkeiten zu üben und fuhr deshalb öfter auf den Dynamit Nobel-Schießstand in Troisdorf.
Als ich dann zurück in meine Heimatstadt versetzt wurde, übernahm ich dann später auch das Amt des Kreisschießobmannes. Zuvor hatte ich mehrere Treffen und Übungstermine mit Conny Wirnhier, der mir hilfreich mit Tipps und Rat zur Seite stand.
Nach Übernahme des Amtes wurde ich auf einigen Ständen im Nahbereich auch als Standaufsicht eingetragen, wo es mir dadurch vergönnt war einen weiteren guten Skeetschützen, Adalbert Oster, kennen zu lernen, welcher mir ebenfalls das eine oder andere mit auf den Weg geben konnte.
Dr. Pottebaum verstarb plötzlich und unerwartet, Hubert Große-Kleimann übernahm sein Amt als KJS-Vorsitzender. Wer ihn kennt weiß, dass er immer viel vom Schießsport gehalten hat und selbst ein begnadeter Trapschütze ist. Einige Termine mit ihm zusammen ergaben für mich auch sehr interessante Sichtweisen und Schießvariationen.
Eine Schießmannschaft der KJS Münster, welche in früheren Zeiten schon sehr erfolgreich, aber seit Jahren nicht mehr existent war, wurde schnell wieder unter Mithilfe von Christian Kötter aufgebaut. Die Leistungen der Mannschaftsmitglieder wurden stetig besser und man wurde auch wieder erfolgreicher. Zwei Mannschaftsmitglieder schafften es sogar dann bis zur Zulassung zu den Bundesmeisterschaften des Deutschen Jagdschutz-Verbandes.
Bei den Meisterschaften lernte man ebenso sehr gute jagdsportliche Schützen, stellvertretend genannt Rolf Schönlein und Tino Wenzel, kennen – bei denen ich mit meinen Augen ebenso „gestohlen“ habe und versuche dieses an Interessierte weiter zu geben.
